Buchvorstellung & Diskussion:

Murray Bookchin – Die Ökologie der Freiheit

Die Ökologie der Freiheit ist ein Gründungsmanifest und gleichzeitig ein Klassiker der Sozialen Ökologie. Es gilt als Hauptwerk Bookchins, einem Vordenker der politischen Ökologiebewegung, das zeitgenössisch breit rezipiert wurde.

In der freiheitlichen Tradition des linken Denkens stehend – von den Früh­sozialisten, über den Anarchismus, den linken Marxismus bis zur Frankfurter Schule – bricht er mit der Vorstellung, dass der Mensch ›die Natur‹ beherrschen müsse und damit auch mit einigen Dogmen ebenjener Denkrichtungen. Er beschreibt die Entstehung von Herrschaft und Patriarchat, sowie die konfliktreichen Vermächtnisse von Hierarchie und Freiheit in unserer Gesellschaft, um zu zeigen, dass die katastrophalen ökologischen Probleme unserer Zeit letztlich in der Herrschaft des Menschen über den Menschen, in sozialen Problemen, wurzeln. Er verbindet anthropologische, sozial- und geisteswissenschaftliche Zugänge, um eine ökologisch-libertäre Ethik und die Grundzüge einer ökologischen Gesellschaft zu skizzieren. Denn nur, wenn wir mit der Herrschaft brechen, werden wir die ökologischen Probleme in den Griff bekommen.

Dr. Maurice Schuhmann, der einen Teil dieser ersten Komplettübersetzung beigesteuert hat, stellt das Werk vor und führt in das Denken von Murray Bookchin ein.

Murray Bookchin – Die Ökologie der Freiheit:

  • Datum: 11. April 2025
  • Uhrzeit: 19h
  • Ort: Museum des Kapitalismus
  • Eintritt: frei

 

11.04.2025

Freitag: 19h

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