Buchvorstellung:
Zehn Menschen mit Antisemitismus- und Rassismuserfahrungen erzählen von ihren Wegen durch psychische Krisen und therapeutische Hilfsysteme und fragen sich: Was wäre, wenn Selbstfürsorge zur kollektiven Sorge wird? Ein illustriertes Buch über Widerstand, Verbundenheiten und Resilienz – kraftvoll, nachdenklich, zartkomisch.
Zehn Menschen aus Berlin – zehn Lebensentwürfe der Diaspora – zehn Gespräche: über psychische Krisen und Diagnosen; über gesellschaftliche Diskriminierung und kapitalistische Zumutungen; über das Ringen in einem Gesundheitssystem, das geprägt ist von kulturellen Normen und strukturellen Ausschlüssen – und über Kraftquellen, Aktivismus und Widerstand. In Mosaik der Resilienzen verbinden sich persönliche Geschichten mit gesellschaftspolitischen Reflexionen über psychische Belastungen, Lebensbrüche und Traumata. Was daraus erwächst, sind Visionen einer Gesellschaft, in der mentales und körperliches Wohlbefinden nicht im Privaten bleibt, sondern kollektive Sorge wird. Zu Gesprächsmontagen arrangiert, von Illustrationen begleitet und ergänzt mit poetischen und aktivistischen Textfragmenten, entfalten sich die Stimmen der Erzähler*innen zu einem mehrstimmigen, ver_rückendem Nachdenken über Mental Health, Resilienz, und über Möglichkeiten von Selbstsorge jenseits neoliberaler Selbstoptimierung.
Mehr Infos zum Buch gibt es hier.
- Datum: 16. April 2026
- Uhrzeit: 19h
- Ort: Museum des Kapitalismus
- Eintritt: frei
16.04.2026
Donnerstag: 19h
kontakt (at) museumdeskapitalismus.de
Adresse
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10997 Berlin
Bus & Bahn
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Bus 165 & Bus 265
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