Buchvorstellung:
Alles muss man selber machen
»Alles muss man selber machen« ist ein Buch über Menschen, die sagen: So kann es nicht weitergehen – wir nehmen unser Schicksal selbst in die Hand. Ob in den Straßen von Paris 1871, den Fabriken Petrograds 1917, den Städten und Dörfern Nordsyriens oder im Urwald von Chiapas – überall entstanden im Zuge von sozialen Konflikten und Aufständen Räte: Selbstorganisierte Zusammenschlüsse in allen gesellschaftlichen Bereichen, die nicht nur protestieren, sondern beginnen, das gesamte Leben neu zu gestalten.
Christopher Wimmer erzählt in lebendigen Szenen, wie solche Bewegungen entstehen, wie sie funktionieren – und woran sie oft auch scheitern. Er zeigt an unterschiedlichen historischen Beispielen, wie Menschen Schulen und Krankenhäuser selbst verwalten, wie sie Entscheidungen im Kollektiv treffen, Güter verteilen, Streit schlichten, sich verteidigen – ohne zentrale Regierung oder Staat. Dieses Buch bringt Geschichte zum Sprechen: mit Geschichten von Mut, Hoffnung, aber auch Niederlagen. Es fragt, was wir von den Rätebewegungen vergangener und heutiger Tage lernen können – für eine selbstverwaltete und demokratische Gesellschaft, die nicht nur auf dem Papier steht, sondern im Alltag gelebt wird.
Am Samstag, den 31. Januar 2026 stellt Christopher Wimmer sein neues Buch vor und lädt zur anschließenden Diskussion ein. Mehr Informationen zum Buch auf der Seite des Dietz-Verlages.
Alles muss man selber machen
- Datum: 31. Januar 2026
- Uhrzeit: 19h
- Ort: Museum des Kapitalismus
- Eintritt: frei
31.01.2026
Samstag: 19h
kontakt (at) museumdeskapitalismus.de
Adresse
Köpenicker Str. 172
10997 Berlin
Bus & Bahn
U 1 & U3
-> Schlesisches Tor
Bus 165 & Bus 265
-> Eisenbahnstr.