Kolonialismus ausstellen – Fallstricke und Best Practice musealer Arbeit


In den vergangenen Jahren widmeten sich gleich mehrere Ausstellungen der deutschen kolonialen Vergangenheit, wie etwa das Deutsche Historische Museum oder die Ausstellung 'Zurückgeschaut' über die erste deutsche Kolonialausstellung 1896 im Treptower Park.

Perspektive und politischer Anspruch sind dabei aber oft sehr verschieden. Wie kann ein gelungener musealer Umgang mit Kolonialgeschichte aussehen? Welche Fallstricke sind zu beachten? Wie können sich Museen als bürgerlich-koloniale Institutionen dabei selbst reflektieren und einen Umgang mit der eigenen Verstrickung in koloniale Herrschafts- und Ausbeutungsverhältnisse finden?

Zu Gast sind:
- Tahir Della (Initiative Schwarze Menschen in Deutschland e.V.)
- Angela Martin (Kuratorin von Kolonialismus am Ufer)
- Brenda Spiesbach (Kulturprojekte Berlin)

Anhand von konkreten Text-, Bild- und Objektbeispielen wollen wir diesen Fragen gemeinsam nachgehen.
Vorträge und Podiumsdiskussion. Mehr zur