Bildung, Selbstermächtigung und Institutionen *von unten*


Der Kapitalismus gehört endlich ins Museum! Drei Projekte aus Berlin, Brüssel und Oakland nehmen sich dem an und diskutieren im Podium, welche politische und gesellschaftliche Rolle der Kapitalismus im Museum spielt. Moderiert wird der Abend von Sarrita Hunn und als Speaker im Podum stellen Malte Elling, Samuel Hus und Timothy Furstnau stellvertretend ihre jeweiligen Projekte vor. Am Samstag, den 11. März 2017 laden wir euch um 20h in die Vierte Welt ein.

Die Veranstaltung ist der öffentliche Höhepunkt einer gemeinsamen Tagung zwischen drei gleichnamigen internationalen Projekten – darunter Museum des Kapitalismus (Berlin), Musée du Capitalisme (Brüssel) und Museum of Capitalism (Oakland). Moderiert von Sarrita Hunn (Mitbegründerin / Herausgeberin von Temporary Art Review) soll die Arbeit der musealen Institutionen, die Funktion von Ausstellungen für Erziehung und Ermächtigung sowie die politische Rolle, den Kapitalismus ins Museum zu stecken, erörtert werden.

Wir, das Museum des Kapitalismus sind hier in Berlin 2013 als Projekt gestartet und und über uns erfahrt ihr ja schon einiges auf dieser Website.

Das Musée du Capitalisme wurde von Student_innen ins Leben gerufen, die einen Raum für Diskussion über die Gesellschaft und das Wirtschaftssystem schaffen wollen, in dem sie leben. Seit Februar 2014 fanden ihre Ausstellung in Namur, Saint Gilles und Laeken statt. Die Organisation ist auch an Schulen und im öffentlichen Raum tätig. In ihren Ausstellungen werden unter anderem Themen behandelt wie: der Begriff des ewigen Wachstums, die Trennung unseres Finanzsystems von den natürlichen Ressourcen, das Offshoring der Produktion und die ungleichen Beziehungen in der Produktionskette.

Im Juni diesen Jahres eröffnet das Museum of Capitalism in Oakland als eine Institution, die sich der Erziehung dieser und zukünftiger Generationen über die Ideologie, die Geschichte und das Erbe des Kapitalismus widmet. Das Museum bemüht sich, das öffentliche Verständnis des Kapitalismus durch vielfältige Programme zu verbreitern. Es widmet sich darüber hinaus der Forschung und Publikation, dem Sammeln und Erhalten von materiellen Beweisen, Kunst und Artefakten, die im Zusammenhang mit dem Kapitalismus stehen.

Sarrita Hunn ist eine interdisziplinärere Künstlerin, deren kollaborative Praxis sich auf das kulturelle, soziale und politische Transformationspotenzial künstlerbezogener Aktivitäten fokussiert. Sie ist Mitbegründerin und Redakteurin von Temporary Art Review, einer Online-Plattform für zeitgenössische Kunstkritik, die sich auf alternative Räume und den kritischen Austausch zwischen verschiedenen Kunstgemeinschaften konzentriert.

Leave a comment

Filtered HTML

  • Web page addresses and e-mail addresses turn into links automatically.
  • Allowed HTML tags: <a> <em> <strong> <cite> <blockquote> <code> <ul> <ol> <li> <dl> <dt> <dd>
  • Lines and paragraphs break automatically.

Plain text

  • No HTML tags allowed.
  • Web page addresses and e-mail addresses turn into links automatically.
  • Lines and paragraphs break automatically.