Die Idee


German

Was macht den Kapitalismus als Wirtschafts- und Gesellschaftssystem aus? Wie ist er entstanden? Und wie hat er sich entwickelt? Wie hängt das Wirtschaftssystem mit unterschiedlichen Diskriminierungsformen zusammen? Und gibt es eigentlich (gelebte) Alternativen zum Kapitalismus? Wenn ja, wie könnten sie dann aussehen, denn die Ungerechtigkeiten um uns herum sind sichtbar, und doch wissen wir immer weniger was dagegen zu tun ist oder wie ein gutes und gerechtes Leben aussehen kann.

In der Museenlandschaft werden die unterschiedlichsten Bereiche abgedeckt. Lediglich bei der Beschäftigung mit der Form unserer gesellschaftlichen Organisation im Allgemeinen und der wirtschaftlichen im Besonderen schien es bislang eine große Leerstelle zu geben.

Als ein Museum von unten bricht das Museum des Kapitalismus nicht nur mit den klassischen musealen Zielen, sondern ebenso mit ihren Darstellungsformen. Historisch war die Geschichte, die in und durch Museen geschrieben wurde, die Geschichte der Herrschenden. Die Kommunikation war einseitig, der Inhalt vorgegeben. Im Museum des Kapitalismus hingegen gestalten die Besucher_innen in weiten Teilen die Ausstellung selbst mit. Das Museum des Kapitalismus soll ein Ort sein, der für alle zugänglich ist: umsonst, mehrsprachig und barrierefrei. Es ist ein Raum, an dem abstrakte Zusammenhänge zum Anfassen und Ausprobieren dargestellt sind, an dem Utopien entstehen können und die Meinungen und Gedanken der Besucher_innen die Ausstellungen immer weiter und neu verändern. Ein Ort, der Fragen aufwirft, zu Diskussionen herausfordert und zum Handeln anregt.

Eine Veränderung der Welt muss mit einem Verständnis des Bestehenden beginnen. Willkommen im Museum des Kapitalismus!

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